Allgemein Auch: RGB-Beleuchtung, ARGB, Addressable RGB

RGB

RGB-Beleuchtung ermöglicht individuell einstellbare Farbeffekte bei PC-Komponenten wie Lüftern, RAM, Gehäusen und Peripherie.

RGB steht für Rot, Grün, Blau – die drei Grundfarben des Lichts, aus denen durch Mischung jede beliebige Farbe erzeugt werden kann. In der PC-Welt bezeichnet RGB die farbige LED-Beleuchtung von Komponenten wie Lüftern, RAM-Modulen, Grafikkarten und Gehäusen. Modernes Addressable RGB (ARGB) erlaubt es, jede einzelne LED individuell anzusteuern und damit aufwändige Farbverläufe und Animationen darzustellen. Das ältere Standard-RGB (12V, 4-Pin) kann hingegen nur eine Farbe gleichzeitig für alle LEDs anzeigen. RGB hat keinen Einfluss auf die Leistung deines PCs, ist aber ein beliebtes Mittel zur optischen Individualisierung und kann ein Gehäuse mit Seitenfenster eindrucksvoll in Szene setzen.

Worauf solltest du achten?

Achte beim Kauf auf die Unterscheidung zwischen RGB (12V, 4-Pin) und ARGB (5V, 3-Pin) – die Anschlüsse sind nicht kompatibel, und falsches Anschließen kann LEDs zerstören. Prüfe vor dem Kauf, wie viele ARGB-Header dein Mainboard bietet. Wenn du mehr Geräte anschließen möchtest als Header vorhanden sind, brauchst du einen ARGB-Splitter oder Controller. Für eine einheitliche Beleuchtung lohnt es sich, Komponenten desselben Herstellers zu kaufen, da die Software-Steuerung (ASUS Aura Sync, MSI Mystic Light, Gigabyte RGB Fusion) am besten mit eigenen Produkten funktioniert. Alternativ synchronisiert die kostenlose Software SignalRGB herstellerübergreifend. Plane für ein vollständig beleuchtetes System einen Aufpreis von 30 bis 60 Euro gegenüber Komponenten ohne RGB ein.

Im Alltag

Im Alltag ist RGB reine Geschmackssache. Viele Nutzer genießen die Optik beim Spielen in abgedunkelten Räumen, andere empfinden die Beleuchtung als ablenkend. Die meisten RGB-Lösungen lassen sich über die Software dimmen oder komplett ausschalten, sodass du flexibel bleibst. Bedenke, dass mehr RGB-Komponenten auch mehr Kabel bedeuten, was das Kabelmanagement im Gehäuse aufwändiger macht. Die zusätzliche Stromaufnahme der LEDs ist vernachlässigbar (wenige Watt). RGB-Lüfter sind oft etwas teurer als ihre nicht beleuchteten Gegenstücke, bieten dafür aber den gleichen Airflow und die gleiche Lautstärke.