Ray Tracing
Ray Tracing ist eine Rendering-Technik für realistische Beleuchtung, Schatten und Reflexionen in Spielen und 3D-Anwendungen.
Was ist Ray Tracing?
Ray Tracing (Strahlenverfolgung) simuliert, wie Lichtstrahlen in der echten Welt funktionieren. Für jeden Pixel wird berechnet, wie Licht reflektiert, gebrochen und absorbiert wird.
Das Ergebnis:
- Realistische Reflexionen (Spiegel, Wasser, Metall)
- Natürliche Schatten
- Globale Beleuchtung
Ray Tracing in Spielen
Moderne Grafikkarten haben spezielle RT-Kerne für Ray Tracing:
- NVIDIA RTX: RT-Kerne + DLSS
- AMD RDNA 2/3: Ray Accelerators + FSR
Ray Tracing ist rechenintensiv und kostet FPS. Deshalb nutzen die meisten Spiele Upscaling (DLSS/FSR).
Performance-Tipps
- Nur RT-Reflexionen aktivieren: Oft der beste Kompromiss
- DLSS/FSR nutzen: Gleicht den Performance-Verlust aus
- Native Auflösung senken: Falls nötig
Lohnt sich Ray Tracing?
Ja, wenn du eine RTX 40er oder RX 7000er Karte hast. Die Bildqualität in Spielen wie Cyberpunk 2077, Alan Wake 2 oder Portal RTX ist beeindruckend.
Verwandte Begriffe
GPU
Die GPU (Graphics Processing Unit) ist die Grafikkarte – zuständig für die Bildberechnung und unverzichtbar für Gaming und Grafikarbeit.
VRAM
VRAM (Video RAM) ist der dedizierte Speicher auf der Grafikkarte für Texturen, Bilddaten und 3D-Modelle.
DLSS
DLSS (Deep Learning Super Sampling) ist NVIDIAs KI-gestützte Upscaling-Technologie für bessere Performance bei gleicher Bildqualität.