Virtual Reality – Steam Vive, Oculus Rift und Project Morpheus

 

von Philip D.

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Virtual Reality – Steam Vive, Oculus Rift und Project Morpheus

 

Wer in den Genuss gekommen ist, die wichtigsten drei VR-Headsets in ihrer aktuellen Version selbst zu testen, der weiß, dass Steam mit Vive das derzeit beste Gesamtsystem anbietet. In Sachen Grafik, Pixeldichte, Flimmerfreiheit und Headtracking unterscheiden sich die bis jetzt bekannten Versionen von Vive, Project Morpheus und Oculus Rift kaum.

 

 

Der Vorsprung von Vive liegt in der Kombination aus genialen Controllern, einer riesiegen Bewegungsfreiheit und dem guten Headset.

Das Problem von Vive ist, dass der Spieler sehr viel Platz braucht. Ohne eine freie Fläche von 15 bis 20 Quadratmetern kann das geniale VR-Gaming-System nicht seine komplette Faszination entfalten. Der ein oder andere Fan wird seinen Kellerraum sicher für dieses Hobby opfern, bei vielen ist dies aber einfach nicht möglich.

Die Stärke von Sonys Project Morpheus ist schlicht die Anbindung an die Playstation 4. Oculus Rift verfügt über kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Es wird seine Käufer finden, aber das Problem ist ein anderes. Die Frage ist wer die Games für Vive und Oculus Rift produzieren soll. Von Drittanbietern ist dies eher nicht zu erwarten. Das bedeutet auf die ganz großen Blockbuster müssen Spieler dieser beiden Konsolen wahrscheinlich verzichten.

Am ehesten ist Valve zuzutrauen, dass sie Vive mit einem selbst produzierten Half Life 3 entscheidend auf die Sprünge hilft. Bleibt die Frage, wie viele der potentiellen Käufer auch noch das nötige Kleingeld haben, sich eine Ein-Zimmer-Wohnung zu mieten, um als Gordon Freeman neue Abenteuer zu erleben.

Es könnte also passieren, dass Sony mit Project Morpheus als Sieger aus dem Wettbewerb tritt. Sie bietet eine gute Technik mit hohem Staun-Faktor. Und sie kann Drittanbietern mehr Sicherheit durch die Anbindung an die Playstation 4 bieten.

 

Was ist eure Meinung? Wofür würdet ihr euch entscheiden?

 

 

Quelle: Golem