Google Glass: Ende der Testphase?

Von Michael D.

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Lange war es ruhig um Googles Hightech-Datenbrille. Im Internet kursierten die Gerüchte, dass das Projekt eingestellt oder durch Android Wear verschoben wird. Aber dem ist nicht so. Google Glass verlässt die Beta Phase und bekommt eine eigene Abteilung.

Nachdem es lange ruhig um Googles Datenbrille war, kündigte das Unternehmen an den Verkauf der Brille zu stoppen und weiter zu entwickeln. Das bedeutet jedoch nicht den Tod der Datenbrille. Ganz im Gegenteil. Google Glass verlässt die Forschungseinrichtung „Google X“, die an Zukunftsprojekten wie den selbständig fahrenden Autos forscht. Wir berichten.

Tony Fadell, der hauptsächlich an der Entwicklung des iPods beteiligt war, leitet nun die neue Abteilung die Google Glass in den regulären Markt einführen soll. Fadell kam durch die Übernahme seines selbst gegründeten Unternehmens „Nest“ zu Google, was der Konzern für 3 Milliarden Euro im Vergangenen Jahr übernommen hatte.

Hier einmal ein kleiner Einblick was mit mit der Brille alles angestellt werden kann:

Das Google Glass wieder ins Rollen kommt war aber auch bitter nötig. Denn so viel Lob die Brille bekam, so viel Kritik musste sie auch einstecken. Im Rahmen seines Testprogramms verkaufte Google seine Datenbrille für 1500 Euro an Tester. Die Datenbrille die alles und jeden Filmen kann, sorgte in der Öffentlichkeit für mehr Skepsis als Euphorie. Doch wir fürchten uns immer wieder vor neuer Technik und passen unser Verhalten dementsprechend an. Als die ersten Fotohandys auf den Markt kamen, war es die selbe Situation.

Google versuchte demnach das Ganze auf die Arbeitswelt zu zuschneiden. In Deutschland wird die Brille an Universitäten genutzt, um bei Operationen zu helfen, zu assistieren oder jungen Medizinstudenten einen viel besseren Einblick in die Materie zu geben.

Google Glass ist jedoch nicht mehr die einzige Datenbrille auf dem Markt. Sony zeigte zuletzt auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas ein eigenes Projekt einer Datenbrille.

Welche Strategie Google und Fadell in Zukunft angehen ist ungewiss. Ich persönlich freue mich jedoch auf die Brillen. Die unendlichen Möglichkeiten was man mit solchen Gadgets alles machen könnte ist faszinierend.