Apple Watch – bald vefügbar.

Tick, tack, macht die Smartwatch „Apple Watch“

Tatsächlich, Tim Cook geht zunächst auf die Uhrzeit ein. Die Apple Watch will bei der wichtigsten Aufgabe einer Uhr, der Zeitanzeige, nur minimalste Abweichungen auftreten lassen.

 

Apple-Watch-neben-iPhone

Der Homescreen macht aber sofort deutlich: Die iWatch bietet deutlich mehr als nur die Anzeige der Uhrzeit. Zahlreiche kleine Apps finden wir: Mitteilungen können wir lesen, Siri starten, Wettervorhersage ansehen, und dergleichen – typische Aufgaben einer Smartwatch (wie es ja bereits von anderen Herstellern viele Produkte gibt). Und: Es gibt einen App Store. Folglich werden wir nicht nur vorinstallierte Anwendungen von Apple bekommen. Auch Drittanbieter können Zusatzfunktionen entwickeln.

 

Apple-Watch-Mitteilungen

Die Apple Watch ist also zunächst einmal eine Smartwatch.

Fitnessuhr Apple Watch Sport

Die Apple Watch Sport richtet sich speziell an Fitnesstreibende. Robuste Materialien und ein Sport-festes Armband ergänzen den Pulsmesser und Beschleunigungssensor. GPS-Daten macht sich die Uhr vom iPhone zu nutze.

 

Apple-Watch-sport

Damit bietet die Uhr schon vieles, was die Tracker und Uhren von Fitbit, TomTom und Co bieten. Mir scheint, dass Apple zwar ein ernsthafter Konkurrent ist, diesen Firmen aber noch nicht sofort das Wasser abgräbt.

Bedienung der Apple Watch

Per Druck wird das Display aktiviert. Da der Touchscreen für Gesten zu klein wäre, hat Apple zur Steuerung ein kleines Rädchen entwickelt. Hierüber, an der Seite, erfolgt das Scrollen, Auswahl, Zoom etc. Ein bisschen will der Hersteller die Steuerung bei dem iPod classic abgeschaut haben.

 

Apple-Watch-Steuerung

Aufgewertet wird die Dreh- und Touch-Steuerung durch ein haptisches Feedback. die Uhr beinhaltet hierfür eine eigene Engine und setzt zusätzlich den Lautsprecher ein.

Vorläufiges Fazit zur Apple Watch

Sehr verspielt wirkte die Demo-Vorführung der Apple Watch heute Abend – wer kleine Bildchen auf der Uhr zeichnen möchte: bitte! Ihren seriösen Einsatz muss die Uhr noch deutlicher beweisen. Eine große Überraschung mit besonderen Neuheiten ist die Apple Watch auf den ersten Blick nicht, das meiste ist schon von anderen Herstellern bekannt.

Auf den zweiten Blick wird schon mehr Potential deutlich: Die Apple Watch wird sich perfekt in das Apple-Universum integrieren: zum Beispiel Handoff funktioniert nicht nur zwischen Mac und iPhone, sondern auch zwischen iPhone und iWatch. Siri bekommen wir, die Gesundheitsdaten werden in Health synchronisiert, die Uhr wird zum Fotofernauslöser und so weiter.

Die wahre Stärke zeigt Apple zudem auch immer in der Umsetzung von Produkten: In Qualität und Zuverlässigkeit liegt der Hersteller aus Cupertino oft vor der Konkurrenz. Als kleinen Hinweis darauf wollen wir den Lademechanismus werten: wie beim Mac, per hochwertigem magnetischem Ladekabel. Das klingt vielversprechend.

Wir sind gespannt auf die Apple Watch!

Der Release ist für Anfang 2015 angesetzt, ab 349 US-Dollar wird sie kosten. Ein zur Apple Watch kompatibles iPhone ist Voraussetzung für die Verwendung.